Lisa Larsson Sopran

Saison 2016 | 2017. Letzte Aktualisierung: September 2016.

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Die aus Schweden stammende Sopranistin Lisa Larsson begann ihre Karriere als Flötistin, studierte anschliessend Gesang in Basel und erhielt ihr erstes Engagement am Opernhaus Zürich, wo sie unter Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt und Franz Welser-Möst auftrat. Nach ihrem Debüt an der Mailänder Scala unter Riccardo Muti baute sie sich rasch eine internationale Karriere vor allem als Mozart-Sängerin auf. Sie hat an bedeutenden europäischen Opernhäusern und Festivals gastiert, darunter an der Bayerischen Staatsoper, am Royal Opera House in London, am Teatro La Fenice in Venedig, am Königlichen Dänischen Opernhaus, an der Opéra de Monte-Carlo, an der Oper Leipzig, am Grand Théâtre de Genève, am Königlichen Schwedischen Opernhaus und am Theater Basel sowie bei den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, dem Glyndebourne Festival und dem Festival d'Aix-en-Provence.

Heute brilliert Lisa Larsson als bemerkenswert vielseitige Konzertsängerin. In den letzten Jahren hat sie ihr breit gefächertes Repertoire mit Werken von Mahler, Richard Strauss, Brahms, Berlioz, Britten und Strawinski stetig erweitert und dazu mehrere Uraufführungen von zeitgenössischen Werken gesungen.

Zu den Dirigenten, mit denen sie gearbeitet hat, gehören Claudio Abbado, Sir Colin Davis, Daniel Harding, Adam Fischer, Mikhail Pletnev, David Zinman, Antonello Manacorda, Lawrence Renes, Massimo Zanetti, Louis Langrée, Douglas Boyd, Juanjo Mena, Christian Arming, Andrew Manze, Stefan Solyom, Vassily Sinaisky, Edo de Waart, Vasily Petrenko und John Storgårds. Sie ist mit den Berliner Philharmonikern, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem hr-Sinfonieorchester, den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchestre National de Lyon, dem Nederlands Philharmonisch Orkest, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Bergen Philharmonic Orchestra, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, der Hong Kong Philharmonic, dem Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, dem NHK Symphony Orchestra, der New Japan Philharmonic und weiteren renommierten Orchestern aufgetreten.

Im Bereich der Barockmusik hat sie häufig mit führenden Dirigenten und deren Orchestern zusammengearbeitet, darunter mit Sir John Eliot Gardiner, Sir Roger Norrington, Christopher Hogwood, Frans Brüggen, Andrea Marcon, Emmanuelle Haïm, Ton Koopman, Nathalie Stutzmann, Nicholas McGegan, Paul Goodwin, Martin Haselböck, Gottfried von der Goltz, Trevor Pinnock, Richard Egarr, Fabio Bonizzoni, Jan Willem de Vriend und David Stern.

In der Saison 2016 | 2017 wird sie unter anderem mit Konzertszenen von Beethoven, Mendelssohn und Mozart zu erleben sein: ›Ah! perfido‹ kombiniert mit orchestrierten Schubert-Lieder in Wien, ›Infelice‹ im Amsterdamer Concertgebouw und ›Alma grande‹ in der Kölner Philharmonie. Weitere Schwerpunkte liegen bei der Sopran-Partie in Gustav Mahlers vierter Sinfonie, die sie in drei verschiedenen Projekten übernimmt, sowie bei Orchesterliedern von Rolf Martinsson und Alban Berg.

Der schwedische Komponist Rolf Martinsson hat in den letzten Jahren mehrere Werke für Lisa Larsson geschrieben, die sie sowohl uraufgeführt wie in über hundert Folgekonzerten, Radio- und TV-Übertragungen und auf CD-Einspielungen international vorgestellt hat. Zu ihren Partnern in diesen Projekten gehören die Dirigenten John Storgårds, Gustavo Gimeno, Stefan Solyom, Antonello Manacorda, Marc Albrecht sowie das Tonhalle-Orchester Zürich, das Philharmonia Orchestra, das Helsinki Philharmonic Orchestra, das Nederlands Philharmonic Orchestra, das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, das Gothenburg Symphony Orchestra, La Verdi in Mailand, das Melbourne Symphony Orchestra sowie das Schottische, Schwedische, Stuttgarter und Niederländische Kammerorchester. Zu den Auftrittsorten gehörten das Concertgebouw Amsterdam, die Royal Festival Hall London und die Hamer Hall Melbourne. In der Saison 2016 | 2017 präsentiert Lisa Larsson die ihr gewidmeten Werke von Rolf Martinsson in Konzerten mit dem Malmö Symphony Orchestra verbunden mit einer CD-Einspielung für BIS, beides dirigiert von Stanislav Kochanovsky, sowie mit weiteren Skandinavischen Orchestern, darunter das Lappland Chamber Orchestra unter seinem Chefdirigenten John Storgårds, dem Nederlands Kamerorkest unter Gordan Nicolic im Amsterdamer Concertgebouw und dem Stuttgarter Kammerorchester.

Nach ihren Mahler- und Berlioz-Alben mit Antonello Manacorda sowie einem Haydn-Programm mit Jan Willem de Vriend für Challenge Classics werden als nächstes beim Label BIS die ihr gewidmeten ›Orchestral Songs on Poems by Emily Dickinson‹ von Rolf Martinsson mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter Andrew Manze veröffentlicht werden. Zu ihren weiteren Aufnahmen gehört eine Aufnahme von Strauss‘ ›Vier letzte Lieder‹ unter Douglas Boyd, Mahlers 8. Sinfonie unter David Zinman, die Mozart-Opern ›Don Giovanni‹ unter Daniel Harding, ›Mitridate‹ unter Adam Fischer, ›Il sogno di Scipione‹ unter Gottfried von der Goltz, Händels ›Jephta‹ unter David Stern sowie zahlreiche Bach-Kantaten unter Sir John Eliot Gardiner und Ton Koopman. Mit diesem hat sie auch das Weihnachts- und Osteroratorium sowie das Magnificat eingespielt.